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Simulation energietechnischer Prozesse

 

Bei der Simulation energietechnischer Prozesse ist der Lehrstuhl für Thermodynamik insbesondere dort gut aufgestellt, wo energietechnisches und stoffdatenbezogenes Know-how gleichermaßen gefragt sind. Beispiele sind die Simulation von Kraftwerksprozessen mit CO2-Abscheidung, die Simulation von LNG Verflüssigungs- und Verdampfungsprozessen oder die Entwicklung innovativer wärme- und kältetechnischer Prozesse.

 

Simulation von LNG-Prozessen

Bei der Simulation von Prozessen zur Verflüssigung von Erdgasen (LNG) bzw. zur Verdampfung von LNG stehen die Wechselwirkungen zwischen den Simulationsergebnissen und den verwendeten Stoffdatenmodellen im Fordergrund. Untersucht wird z.B., in wieweit die Verwendung des aktuell genausten Stoffdatenmodells für Erdgase, der GERG-2004 Zustandsgleichung, zu einer signifikanten Verbesserung der Ergebnisse von Prozesssimulationen führt.

 

Simulation innovativer wärme-, kälte- und klimatechnischer Prozesse

Neben der Simulation von komplexen großtechnischen Prozessen beschäftigt sich der Lehrstuhl für Thermodynamik auch mit der Simulation innovativer Prozesse aus dem Bereich der Wärme-, Kälte- und Klimatechnik. Beispiele für diese Arbeiten sind die Simulation von mobilen Klimaanlagen oder von innovativen Wärmepumpenkonzepten. Charakteristisch für diese Art von Projekten ist zumeist die komplett selbständige Entwicklung von Simulationsumgebungen ohne Rückgriff auf kommerziell verfügbare Simulationsprogramme.